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Frauenpolitisches

Auf dieser Seite veröffentlichen wir Auszüge aus Debatten und Diskussionen, Texte und Artikel aus Medien, Statements zu frauenpolitischen Fragen und gesellschaftlichen Diskursen. Du bist/Sie sind herzlich eingeladen, uns auf interessante Beiträge hinzuweisen und mit in den Dialog zu gehen.

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25.11.2021 – Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen
Das Statement von Matilde e.V. an diesem Tag!


In den letzten 2 Jahren wurden in Deutschland mindestens 337 Frauen von Männern getötet. Diese Tötungen sind mehr als individuelle Schicksale, sie sind Ausdruck einer patriarchalen und frauenfeindlichen GesellschaG.
Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt ist kein individuelles Problem, es ist ein Gesellscha@liches.
Bereits Im Jahr 1999 erklärten deshalb die Vereinten NaNonen den 25. November offiziell zum „InternaNonen Tag zur BeseiNgung von Gewalt gegen Frauen“. Doch wir haben noch einen langen Weg vor uns bis die Gewalt gegen Frauen wirklich besiegt ist! […]
>> Vollständiges Statement (.pdf)


Presseartikel zur Aktion:
Die Hellersdorfer:
https://www.die-hellersdorfer.berlin/2021/11/25/139-kerzen-f%C3%BCr-139-get%C3%B6tete-frauen/

Der Tagesspiegel:
https://leute.tagesspiegel.de/marzahn-hellersdorf/macher/2021/11/30/198010/frauenprojekte-fordern-regelfinanzierung/?utm_source=TS-Leute&utm_medium=link&utm_campaign=leute_newsletter&bezuggrd=LEU&utm_source=leute-marzahn-hellersdorf

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Offener Brief
berliner frauen netzwerk (bfn)

September 2021


An
die Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung Dilek Kalayci
die gleichstellungspolitischen und haushaltspolitischen Sprecher*innen der Fraktionen
das Abgeordnetenhaus von Berlin

DER SENAT SPART –
WIR ZAHLEN DEN PREIS?

Wie viele andere systemrelevante Bereiche, hat die Pandemie uns feministische Projekte
zusätzlich hart gefordert und gesellschaftliche Gleichstellung zurück geworfen. Aber:
Trotz unserer unermüdlichen Arbeit, wissen viele Projekte nicht, wie es weitergehen soll.
Mit dem Haushaltsentwurf für 2022/23 erreichte uns die Nachricht: fast allen feministischen
und Masterplan-Projekten sollen Gelder gekürzt, einige sogar komplett gestrichen werden!
Damit ist eine Planungs- und Rechtssicherheit für viele feministische Projekte und deren Mitarbeiter*innen weder für dieses noch für das kommende Jahr gegeben. Das ist eine dramatische und nicht hinnehmbare Situation. […]
>> Vollständiger Offener Brief (.pdf)

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Presseerklärung
berliner frauen netzwerk (bfn)

September 2021


Feministische Projekte von erheblichen Kürzungen bedroht!

Die Pandemie hat feministische Projekte stark gefordert und gesellschaftliche
Gleichstellung weit zurückgeworfen. Die feministischen Projekte in Berlin haben
alles darangesetzt, ihre Angebote für Beratung und Unterstützung, Bildung
und Empowerment aufrechtzuerhalten. Dennoch hat die Senatsverwaltung für
Gesundheit, Pflege und Gleichstellung nun im Juni 2021 erhebliche Kürzungen
für viele feministischen Projekte für das Jahr 2022 beschlossen.

Nach ersten Protesten der Projekte hat Senatorin Dilek Kalayci die Kürzungen zurückgenommen. Im aktuellen Haushaltsentwurf 2022/2023 bleiben sie jedoch unverändert bestehen.
Wird dieser Entwurf beim Haushaltsbeschluss tatsächlich umgesetzt, werden Kündigungen
von Mitarbeiter*innen sowie das Einstellen vieler dringend benötigter Hilfsangebote in Berlin
die Folge sein.[…]
>> Vollständige Presseerklärung (.pdf)

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Offener Brief
Berliner Praxisrats -Zusammenschluss der Frauenprojekte im Arbeitsfeld häusliche und sexualisierte Gewalt gegen Frauen und ihre Kinder-

Juli 2021


Sehr geehrter Regierender Bürgermeister von Berlin,

die Berliner Frauenhäuser dürfen keine schutzsuchenden Frauen mehr direkt aufnehmen.
Bitte unterstützen Sie die Rücknahme neuer Zuwendungsauflagen.


Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung hat mit den aktuellen Zuwendungsbescheiden für alle Berliner Frauenprojekte im Arbeitsbereich häusliche und sexualisierte Gewalt Auflagen erlassen, denen Zufolge die Berliner Frauenhäuser keine schutzsuchenden Frauen mehr direkt aufnehmen dürfen. Diese neuen Auflagen greifen stark in die konzeptionelle Arbeit der Träger ein, ohne die Lebensrealitäten von Gewalt betroffenen Frauen und deren Kinder dadurch zu verbessern.
Für die Frauenhäuser, die Zufluchtswohnungen und die BIG-Hotline heißt es in den Auflagen u.a., dass mit Inbetriebnahme einer zentralen Berliner Clearingstelle Aufnahmen in den Frauenhäusern ausschließlich und in den Zufluchtswohnungen grundsätzlich über diese Clearingstelle zu erfolgen haben ohne dass bisher klar ist, wann diese Clearingstelle eröffnet und unter welcher Trägerschaft. Weder wurden die entsprechenden Einrichtungen wie Frauenhäuser, Zufluchtswohnungen, 2. Stufe-Wohnungen und Fachberatungs- und Interventionsstellen bei häuslicher Gewalt zuvor inhaltlich einbezogen, noch wurde die Arbeit und die inhaltliche Ausrichtung der Projekte berücksichtigt. […]”

>> Vollständiger Offener Brief (.pdf)

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Presseerklärung
Praxisrat – ein Zusammenschluss aller Berliner Antigewaltprojekte

Juli 2021

Ein Recht auf Schutz vor häuslicher Gewalt – SPD-geführte Senatsverwaltung für GPG unterläuft Standards der Istanbul Konvention durch Auflagen an Anti-Gewalt-Projekte

„Sie wurde von ihrem Mann geschlagen und getreten. Sie hat sich entschlossen zu gehen und sich Hilfe zu suchen. Sie findet im Internet die Telefonnummer eines Frauenhauses und ruft dort an. Dort sagt man ihr, dass es zwar einen freien Platz gibt, die Aufnahme aber nur noch über die neue Clearingstelle laufen kann. Sie erhält eine Telefonnummer. Sie ruft an, es ertönt ein Besetztzeichen. Sie legt auf. Vielleicht sollte sie doch lieber zuhause bleiben oder später nochmal anrufen…“
Das könnte ein Szenario sein nach der Inbetriebnahme der Clearingstelle – irgendwann 2022, von Senatorin Kalayci bereits im April 2020 in der Presse angekündigt.
Die Istanbul Konvention „Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt“ sieht schnelle und unbürokratische Hilfe im Falle häuslicher Gewalt vor.
„Die Vertragsparteien treffen die erforderlichen gesetzgeberischen oder sonstigen Maßnahmen, um die Einrichtung von geeigneten, leicht zugänglichen Schutzunterkünften in ausreichender Zahl zu ermöglichen, um Opfern, insbesondere Frauen und ihren Kindern, eine sichere Unterkunft zur Verfügung zu stellen und aktiv auf Opfer zuzugehen“ (Art.23)
In Berlin macht die SPD-geführte Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung derzeit klar, wie sie sich die Umsetzung vorstellt.[…]”

>> Vollständige Presseerklärung (.pdf)

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Offener Brief
NETZWERK GEGEN FEMINIZIDE

März 2021

Nein zu Femiziden – Wir wollen uns lebend!
Ein Netzwerk gegen Femizide und seine Forderungen

Geschlechterdiskriminierung)
#Wirwollenunslebend
#NetzwerkgegenFeminizide
#StopptFeminizide

Problemdarstellung
In den letzten zwei Jahren wurden in Deutschland mindestens 337 Frauen von Männern getötet (2019 mindestens 171, 2020 mindestens 166 bis Mitte November). Jeden Tag gibt es einen ver­ suchten Mord, jeden dritten Tag gelingt einer. In den allermeisten Fällen kann von Feminiziden ge­ sprochen werden. Obwohl bei den meisten Feminiziden Frauen von ihren Partnern und Ex­Part­ nern ermordet werden, reicht es nicht aus, nur Daten über partnerschaftliche Gewalt zu sammeln, wie es das Bundeskriminalamt seit 2015 getan hat. Zu Morden an trans, Inter und nicht­binären Personen gibt es keine gesonderten Statistiken und nur sehr selten eine Berichterstattung, die un­ terschiedliche Geschlechtsidentitäten anerkennt. […]

Definition von Feminizid
Feminizid ist der gewaltsame Tod von Mädchen, Frauen und feminisierten Menschen aufgrund ih­ res Geschlechts. […]

Forderungen
1. AUFNAHME DER SCHWEREN STRAFTAT „FEMINIZID“ IN DAS STRAFGESETZBUCH UND IN DIE ÖFFENTLICHE SPRACHE!

2. UMFASSENDE PRÄVENTION GESCHLECHTSSPEZIFISCHER GEWALT UNTER BETEILI­ GUNG DES STAATES UND DER ZIVILGESELLSCHAFT!

3. AUFSTOCKUNG VON RESSOURCEN FÜR DIE BEGLEITUNG UND BERATUNG FÜR MÄD­CHEN, FRAUEN, LESBEN, INTER, NICHT­BINÄRE MENSCHEN UND TRANS PERSONEN, DIE VON GEWALT BETROFFENEN SIND!

4. ANERKENNUNG VON GESCHLECHTSSPEZIFISCHER GEWALT ALS GRUND FÜR FLUCHT UND MIGRATION UND DIE AUSSTELLUNG EINES BEDINGUNGSLOSEN AUFENT­HALTSTITELS ALS KONSEQUENZ!

5. TRANSFORMATIVE WEGE IM UMGANG MIT PATRIARCHALER GEWALT!

6. ERFASSUNG, SYSTEMATISIERUNG, ANALYSE UND VERBREITUNG KLARER STATIS­TISCHER DATEN ZU GESCHLECHTSSPEZIFISCHER GEWALT DURCH UNABHÄNGIGE STELLEN!

7. VERBINDLICHE VERFAHRENSWEISEN FÜR DIE BERICHTERSTATTUNG ÜBER GE­ SCHLECHTSSPEZIFISCHE GEWALT!
[…]

>> Vollständiger Offener Brief (.pdf)

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Deutscher Frauenrat
Thema “Corona”
16. Juni 2020

Frauen in der Corona Krise!
Gewalt gegen Frauen: Das Problem wird größer

Die ersten Zahlen einer repräsentativen Umfrage zum Thema häusliche Gewalt während der Coronakrise sind erschreckend. Die Studie belegt, dass bei Familien und Paaren, die in Quarantäne lebten oder finanzielle Sorgen hatten, es oft zu häuslicher Gewalt kam. 7,5% der Frauen in Quarantäne berichteten von Gewalt. Die Zahlen zeigen erneut: Geschlechtsspezifische Gewalt ist ein großes gesellschaftliches Problem, das uns alle angeht.
Auch vor Corona war das Hilfesystem für von Gewalt betroffene Frauen und Mädchen völlig überlastet: Es gibt viel zu wenig Frauenhausplätze, Beratungsstellen sind unterfinanziert, das Angebot für Frauen in ländlichen Gebieten, Frauen mit Behinderung oder auch Frauen mit Migrationshintergrund ist oft ungenügend.
>> Vollständiger Artikel (www. frauenrat.de)

–> Der Deutsche Frauenrat ist ein Dachverband von rund 60 bundesweit aktiven Frauenorganisationen. Er ist die größte frauen- und gleichstellungspolitische Interessenvertretung in Deutschland.

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UN Women


Warum trifft die Coronakrise Frauen besonders hart?

Weltweit sind 70 % des Personals in sozialen und Pflegeberufen Frauen. Sie leisten dreimal so viel unbezahlte Sorgearbeit wie Männer. Da Frauen sich vermehrt um Kranke kümmern, sei es beruflich oder unbezahlt innerhalb der Familie, sind sie dem Virus stärker ausgesetzt und tragen ein hohes Infektionsrisiko. Zusätzlich bringt diese Pflegebürde auch erhebliche psychische Belastungen mit sich.
>> Vollständiger Artikel (www.unwomen.de)

–> UN Women ist die Einheit der Vereinten Nationen, die sich für die Gleichstellung der Geschlechter und die Stärkung von Frauen und Mädchen einsetzt. Ursprung dieses Auftrags ist die allgemeine Erklärung der Menschenrechte und insbesondere das Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (CEDAW).

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ZEIT online
27. Januar 2020
Interview: Carla Baum

Viele Frauen sind am Anfang ein einziges Angstbündel

Als Anwältin vertritt Asha Hedayati Frauen, die von Gewalt betroffen sind. Seit Kurzem gibt sie Einblicke in einige ihrer Fälle – aus Wut darüber, was sie täglich erlebt. >> Vollständiger Artikel (Zeit online)

Frauenzentrum Matilde e.V.

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